Prägungen

Unter einer Prägung versteht man die Umformung von einer Materialoberfläche (z.B. Papier, Metall, Leder, Kunststoff), durch Druck, Temperatur über einen materialspezifischen Zeitraum. Diese Veredelung erfolgt dabei partiell oder flächig. Wird bei diesem Verfahren eine Folie (Gold, Silber etc.) mitverarbeitet, spricht man auch von eine Heißfolienprägung.
 

Wie funktioniert eine Prägung?
Zunächst legen Sie als unser Kunde fest, welche grafischen Elemente der Gestaltung als Prägung erscheinen sollen. Dann erstellen wir eine Prägeform nehmen wir einmal an, das Logo soll geprägt werden, dann wird eine Druckwalze so erstellt, dass Ihr Logo als Prägeform darauf vorhanden ist. Bevor jedoch geprägt wird, wird gedruckt. Damit das Druckbild nicht verwischt. Ist der eigentliche Druck getrocknet wird geprägt. Es gibt inzwischen bereits Druckwerke die alles in einem Drucklauf produzieren können. Das Logo wird bei der Prägung durch zwei Stahlwalzen in das ausgewählte Prägematerial gedrückt. Eine Walze ist das Prägewerkzeug. Während des Prägens wird diese Walze beheizt, damit sich das Logo auch in den Bedruckstoff drücken kann. Die mit einem hitzebeständigen und nachgiebigen Material beschichtete Oberfläche der zweiten Walze drückt dagegen, so dass sich das Prägewerkzeug hineinpressen kann, damit die Dreidimensionalität der Prägung entsteht. Es ist sehr wichtig, dass nicht zu viel Hitze und Druck auf ausgewählte Material ausgeübt wird, da dieses sonst reißen oder verbrennen könnte. In Abhängigkeit vom Prägematerial muss mehr oder weniger Hitze  und Druck angewendet werden.

Es gibt unterschiedliche Varianten der Prägung:


 

Die Blindprägung

Ist eines der ältesten Prägeverfahren das es gibt. Hierbei wird die Information (Logo, Muster, Text oder Struktur) als Positiv oder Negativ, haptisch erlebbar gemacht. Positiv, steht für erhaben, Negativ bedeutet eine Vertiefung. In beiden Fällen spielen Licht und Schatten bei der visuellen Erfassung eine wichtige Rolle. Für Menschen mit Sehbehinderungen sind Prägungen ein wichtiger Bestandteil ihre Umwelt wahrzunehmen

Anwendungsbeispiele: Visitenkarten, Briefbogen, Urkunden aber Auch Flyer  und Brüschüren (Titelseite).


Die Heißfolienprägung
oder Prägefoliendruck genannt funktioniert wie die Blindprägung, allerdings wird hierbei zwischen dem Prägewerkzeug, auch Prägestempel genannt, eine farbige Folie durch das Druckwerk geführt, welche durch Wärme und Druck auf das Material  übertragen wird. Hierbei entsteht ein farbiger Aufdruck und das Materail bleibt anders wie bei der Blindprägung flach. 

Dieses Verfahren kann in fast allen Druckbereichen eingesetzt werden.

Die Planprägung
Flächendeckende Strukturierungen und Ornamente lassen sich in diesem Verfahren realisieren. Ein Anwendungsbeispiel könnten Tapeten sein.

Die Reliefprägung
kann unterschiedlich stark angewendet werden. Häufig wird Sie bei der Produktion von Büchern verwendet.

Die Strukturprägung
Durch die Veränderung der Oberflche des gewählten materials enstehen glänzende und Matte Kontradte, die sich je nach Lichteinfall verändern. Diese Art der Prägung wird als Heißfolienprägung realisiert.
 

Die Micro-Embossing-Prägung
Bei dieser Veredelungsvariante handelt es sich um eine Heißfolienprägung bei der selbst feinste Strukturen realisierbar sind. Ein absolutes Highlight!

Welche Vorteile bietet eine Prägung?
 

  • Sie sind effektvoll doch nicht aufdringlich
     

  • Sie visualisieren Ihre Liebe fürs Detail und unterstützen Ihr Image eines souverän und professionell agierenden Unternehmens
     

  • Eine Prägung wirkt hochwertig in Papier, Metall oder Leder, auf Werbeartikeln oder Textilien
     

  • die haptische Wahrnehumung Ihres Unternehmens prägt sich in den Köpfen Ihrer Kunden besser ein als ein einfacher Druck.

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